Zwangsbeglückung mit Nestlé-Gen-Schokoriegeln - Nein Danke!
Es ist ein Skandal, dass Importeure von amerikanischen Schokoriegeln sich über europäisches Recht hinwegsetzen und ahnungslosen Verbraucherinnen und Verbrauchern ungekennzeichnete Gen-Produkte aufzwingen. Vor Jahren floppte der Butterfinger als gekennzeichnetes Produkt, weil ihn niemand kaufen wollte. Wieder einmal zeigt sich, dass Hersteller und Importeure die vorgeschriebenen Sorgfaltspflichten ignorieren, indem sie Trennung und Schutz der gentechnikfreien Produktion vernachlässigen.
Wir fordern alle Hersteller wie Nestlé und Anbieter wie Karstadt/Perfetto, Edeka, Rewe, Tankstellen, Kioske und Online-Händler auf, die illegalen Produkte unverzüglich aus ihrem Sortiment zu entfernen und zu entsorgen.
Die Einführung von Gen-Produkten durch die Hintertür und das Aushebeln der Kennzeichnungsregelungen sind nicht zu akzeptieren. Wir fordern die Behörden der Bundesländer und der Importkontrolle auf, ihren Kontrollpflichten besser nachzukommen, betroffene Waren umgehend zu entfernen sowie alle Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht zu sanktionieren. Die Länder müssen dafür ausreichende personelle und finanzielle Kapazitäten schaffen.
Wir werden zu offenkundigen Problemen im Umgang mit der Agrogentechnik und zu Defiziten und Lücken in der Futter- und Lebensmittelkontrolle einen Bericht von der Bundesregierung anfordern. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten die Schokoriegel "Butterfinger" und "Baby Ruth" von Nestlé mit ihren auffälligen Verpackungen meiden, um sicher zu gehen, dass keine Gentechnik im Einkaufskorb landet. Die Riegel sind leicht an ihrer blau-gelben beziehungsweise rot-weiß-blauen Verpackung und großen Schriftzügen zu erkennen.
Quelle: Pressemeldung Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
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