Bioland begrüßt Einführung eines einheitlichen Logos "Ohne Gentechnik"
Mit dem einheitlichen Logo können Hersteller und Handel nun eine klare Gentechnik-Kennzeichnung tierischer Lebensmittel vornehmen und sich entsprechend am Markt profilieren.
"Da Biolebensmittel per se ohne Gentechnik hergestellt werden, benötigt die Bio-Branche kein zusätzliches Label", erklärt Dosch. Trotzdem hat die gesamte Bio-Branche ein großes Interesse daran, dass die konventionelle Ernährungsbranche das Logo breit nutzt. "Jeder konventionell wirtschaftende Bauer, der auf dem Acker aber auch beim Zukauffutter ohne Gentechnik wirtschaftet, verringert das Risiko der Kontamination von Biolebensmitteln, so Dosch und ergänzt: "Das entschärft die Koexistenzproblematik auf unseren Feldern und erleichtert die Kooperation der Betriebe in den Dörfern - egal ob sie bio oder konventionell wirtschaften."
Die meisten Verbraucher lehnen gentechnisch veränderte Futter- und Lebensmittel ab. Aufgrund einer unzureichenden Kennzeichnungspflicht tierischer Lebensmittel auf EU-Ebene konsumieren jedoch viele von ihnen gegen ihren Willen tierische Grundnahrungsmittel wie Milch, Eier und Fleisch, bei deren Erzeugung gentechnisch veränderte Futterpflanzen verwendet werden. Das jetzt vorgeschlagene Logo bietet Herstellern und Handel auf freiwilliger Ebene die Möglichkeit, die Lebensmittel einheitlich zu kennzeichnen, wenn gentechnisch unveränderte Futterpflanzen eingesetzt wurden.
Quelle: Pressemeldung Bioland Verband für organisch-biologischen Landbau e.V.
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